Der BFFS arbeitet seit diesem Sommer mit der PR-Agentur orange:blue zusammen

Das erste gemeinsame Projekt: den Erfolg des BFFS bei der sozialversicherungsrechtlichen Beurteilung von Schauspielern und die „Absegnung“ des Eckpunktepapiers und der drehtagbezogenen Zusatzleistungsformel durch die Sozialversicherungsträger gegenüber der Fachpresse und Fachjournalisten der großen Tages- und Wochenzeitungen zu kommunizieren. Erste Ergebnisse finden sich u.a. unter

http://www.dradio.de/kulturnachrichten/2008082618/10/

http://www.arbeitsrecht.de/arbeitsrecht/ticker/ticker.php?ID=922517505&script=/arbeitsrecht/ticker/wScripts/nachricht_anzeigen.ws&navid=1

http://www.digitalfernsehen.de/news/news_401446.html

Auch bei der Planung und Betreuung der nächsten BFFS-Berlinale-Party ist orange:blue mit im Boot und ein engagierter Partner des BFFS.

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1 comment to Der BFFS arbeitet seit diesem Sommer mit der PR-Agentur orange:blue zusammen

  • Klaus Bräuer

    Zum Nachdenken:
    Bei der letzten Versammlung in der Hasenheide wollte ich euch mit meinem Problem nicht behelligen. Das die Hartz 4 Gesetzgebung sich nicht gerade positiv auf eine Beschäftigung auswirkt, das scheint ja allen hinreichend bekannt zu sein. Dass dieses Gesetz allerdings so menschenverachtend in seiner Handhabung und Umsetzung mir meine ganze Zukunft verbaut , das habe ich nicht zu träumen gewagt, hier die ganze Wahrheit in 2 Akten.
    Akt 1:Ich hatte 2 Drehtage. Das habe ich dem Jobcenter angegeben. Rechnet man die Agenturprovision für die Vermittlung der beiden Drehtage sowie die Kosten für die Bahnfahrt nach München und zurück heraus bleibt mir ein Verdienst von 700 Euro. Ja die Produktion hat , neben der ohnehin nicht hohen Gage, weder Fahrkosten noch die Kosten für die Übernachtung bezahlt, das mit der Übernachtung habe ich anders geregelt und bei einer Bekannten in München übernachtet.
    Eigentlich hätte ich diesen Dreh unter diesen Bedingungen ablehnen müssen.Was tut man nicht alles, um seine Demo DVD um einen weiteren Beitrag zu erweitern.
    Kurz nach Abzug aller Unkosten kam ich auf einen mir noch bleibenden Verdienst von 700 Euro. Wenn ich Hartz 4 bekomme, beläuft sich die Summe auf 700,14 Euro. Das Jobcenter hat mir Bezüge vom 1.3. 09 – 30 .3.09 gesperrt. Das ist der erste Streich, doch wartet, der Zweite folgt sogleich. Akt 2: Durch Werbeeinkünfte aus dem vergangenen Jahr habe ich 2079 Euro Steuerrückzahlung zurückbekommen, da dachte ich so für mich, oh klasse, Mensch, toll, vielleicht bleibt mir ja da was übrig. Heute kam vom Jobcenter die Mitteilung mit der Berechnung und die sieht wie folgt aus: vom 1.04 09 – 30.05 09 bekomme ich keine Bezüge, ferner bekomme für die Zeit vom1.06 09 – 30.06 09 vom Jobcenter nur 31.17 Euro ausbezahlt. Im Klartext heißt das: Das Jobcenter schreibt mir genauestens vor, dass ich mit diesen 2079 Euro zuzüglich 31.17 Euro 3 Monate meinen Lebensunterhalt bestreiten muß.
    Hier greift unser, ach so wunderbarer Staat den Bedürftigen unter die Arme oder sollte ich eher sagen, etwas tiefer, in die Tasche? Teile ich 2129,17 Euro durch 3 Monate, so komme ich auf eine Summe auf sage und schreibe von 709 Euro. Bei Hartz 4 wären es 700.14 Euro Na da lohnt sich Arbeit doch wieder. Aus dieser Nummer kommt doch keiner mehr raus…….

    An dieser Stelle, einen Großen Dank nochmals an die Herren Schroeder, Clement, Hartz und alle Abgeordneten, die eigentlich aus tiefstem Herzen gegen dieses Hartz 4 Gesetz waren aber des tollen Bildes und der Geschlossenheit wegen ,dann doch die Hand gehoben haben.

    Klaus Bräuer

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