Gisela Stein
* 02.10.1935 in Swinemünde, Pommern
† 04.05.2009 in Mohrkirch, Schleswig-Holstein
Der Ausbildung an der Wiesbadener Schauspielschule (1953) folgten erste Engagements in Koblenz, Krefeld-Mönchengladbach und Essen (Erwin Piscator). 1960 wechselte Stein an die Staatliche Schauspielbühnen Berlin, wo sie für neunzehn Jahre ihre künstlerische Heimat fand. In der Zusammenarbeit mit Regisseuren wie Hans Lietzau (Inge in Max Frischs „Öderland“, 1961; Ranewskaja in Tschechows „Der Kirschgarten“, 1979) Fritz Kortner (Titelrolle in Hebbels’ „Maria Magdalena“, 1966), Niels-Peter Rudolph (Elena in Tschechows „Onkel Wanja“, 1977) und Günther Krämer (Titelrolle in Schillers Maria Stuart, 1977) reifte sie hier zu einer der großen deutschen Charakterdarstellerinnen heran. Gastspiele führten Stein ans Schauspielhaus Zürich, an das Württembergische Staatstheater Stuttgart und nach Salzburg zu den Festspielen. 1979 wechselte sie nach Berlin und 1980 an die Münchner Kammerspiele, wo sie bis 2001 blieb und von Dieter Dorn mit weiteren großen Aufgaben betraut wurde. Quelle: Wikipedia
