Der alte Klassiker: Du bist, wie in der Dispo geplant, vom Produktionsfahrer abgeholt worden oder selbst gekommen, wartest am Drehort auf Deinen Einsatz und dann vielleicht erst nach Stunden hörst Du: „Tut uns leid, aber wir können heute mit dir nicht drehen, weil wir hängen, weil es regnet, weil dein Kollege besoffen ist…“ oder was sonst noch als „höhere Gewalt“ herhalten muss.
Und dann kommt die Keule: „Du warst noch nicht in Kostüm und Maske“. Mit diesem Spruch, der so selbstverständlich daher kommt wie die heilige Schrift, wird Dir die Bezahlung des Drehtages verweigert – ZU UNRECHT! Weiterlesen →
Liebe Kolleginnen und Kollegen,
wir möchten Sie herzlich bitten, uns bei einer wichtigen Erhebung zu unterstützen. Dafür brauchen wir nicht mehr als zehn Minuten Ihrer Zeit und die Bereitschaft mitzumachen.
Darum geht’s:
Das Engagement des BFFS hat sich gelohnt: Der erste „Grundstein“ wurde gelegt, um auch Schauspielerinnen und Schauspielern einen gerechteren Anspruch auf Arbeitslosengeld I zu ermöglichen. Die Reform des Gesetzes zum Arbeitslosengeld I ist seit dem 1. August 2009 in Kraft und gilt zunächst für drei Jahre.
Weiterlesen →
Die Arbeit des Schauspielers am Set ist unsichtbar.
Was wir hinterher auf der Leinwand oder auf dem Bildschirm sehen, sind günstigstenfalls Menschen, die den Schauspieler vergessen machen. Je besser also die Arbeit des Schauspielers ist, desto weniger sieht man sie. Dieser Umstand führt leider oft zu dem Glauben, dass diese unsichtbare Arbeit des Schauspielers auch nicht existiere. Jahrelang wurden Schauspieler z. B. nur für die Drehtage sozialversichert, als ob sie nur einen Blick ins Drehbuch zu werfen brauchten und – schwupp – eine Figur vor die Kamera zaubern könnten. Diesem Umstand hat der vor zwei Jahren gegründete Schauspielerverband BFFS jetzt durch die gemeinsam mit dem Produzentenverband erarbeitete Feststellung der tatsächlich zu versichernden Arbeitszeit ein Ende gemacht.
Weiterlesen →
Hof/Berlin, 2. November 2009
Auf Initiative des Verbandes der Agenturen (VdA) trafen sich im Rahmen der Hofer Filmtage 2009 vier Verbände aus den Bereichen Schauspiel, Agenturen und Casting. Gemeinsam wiesen sie auf die deutliche Verschlechterung der Arbeitsbedingungen für die Kreativen in der Filmwirtschaft hin, die vor allem durch das stete Zurückfahren von Produktionsbudgets, Drehtagen, Probenzeiten, Gagen, Dialogbereitschaft und Kreativität entstanden ist.
Ihr Arbeitsgespräch in Hof resümierten die Vorstände vom Verband der Agenturen (VdA), Bundesverband der Film- und Fernsehschauspieler (BFFS), Bundesverband Casting (BVC) und Verband deutscher Nachwuchs-Agenturen (VdNA) so: „Die Arbeitsbedingungen haben sich mittlerweile derart verschlechtert, das qualitätsvolle Arbeit und kreative Leistungen nicht nur erschwert, sondern teilweise unmöglich scheinen. Zudem bewirkt das Zusammenspiel von abnehmenden Produktionsbudgets, fallenden Gagen, verkürzten Drehzeiten bei gleichzeitigem Ansteigen von Drehvolumen und Arbeitszeit pro Drehtag für die überwiegende Mehrheit der Schauspieler in den letzten Jahren die Absenkung ihrer Einkommen um 50 %. Das ist existenzbedrohend und sucht in anderen Berufsgruppen seinesgleichen. Agenten, Casting Directors und Schauspieler sehen hier dringenden Handlungsbedarf gegen diese besorgniserregende Entwicklung und suchen den Dialog mit den Sendern und Produzenten“, so die VdA-Vorsitzende Antje Schlag.
Weiterlesen →
Seit dem 1. August gibt es wieder einen gesetzlichen Anspruch auf Krankengeld ab der 7. Woche oder dem 43. Tag nach ärztlicher Feststellung der Arbeitsunfähigkeit. Dazu muss eine Wahlerklärung schriftlich bei der jeweiligen Krankenkasse abgegeben werden.
Da uns bekannt geworden ist, dass viele Kollegen überhaupt keine Benachrichtigung von ihren Krankenkassen über diese Neuregelung bekommen haben, möchten wir einen kurzen Überblick über die Sachlage geben und dazu raten, sich schnellstens mit der jeweiligen Krankenkasse in Verbindung zu setzen.
Weiterlesen →
Berlin, 15.09.2009. Der BFFS beobachtet mit großer Sorge, dass seit Jahren im fiktiven Bereich immer weniger Produktionen in Auftrag gegeben werden. Die weniger werdenden Produktionen müssen zusätzlich mit stetig sinkenden Budgets auskommen und in immer kürzeren Drehzeiten hergestellt werden. Verantwortlich hierfür sind vor allem die Fernsehsender, nachdem Deutschland anders als die USA nicht über eine eigenständige Kinoindustrie verfügt. Eine besondere Rolle hierbei spielen aufgrund ihrer Marktstellung die öffentlich-rechtlichen Sender. Sie vernachlässigen ihren kulturellen Auftrag, wenn sie den fiktionalen Bereich verkümmern lassen.
Weiterlesen →
Anfang des Jahres 2009 haben einem Aufruf des Vorstands folgend viele BFFS-Mitglieder ihre Erfahrungen über die Situation und die Probleme der Schauspieler am Set zusammengetragen. Die zahlreichen und ausführlichen Berichte waren Grundlage für eine Rede, die der BFFS am 12.03.2009 im Rahmen des Branchenhearing der Bundesregierung halten durfte. Dieser Vortrag fasst die grundsätzlichen Positionen des BFFS zusammen.
Weiterlesen →
Der Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien hat mich als Mitglied des Vorstandes des BFFS zu einem Branchenhearing im Rahmen einer “Initiative Kultur- und Kreativwirtschaft” eingeladen. Ich werde dort über die “Arbeit des Schauspielers am Set” und die damit zusammenhängenden Probleme berichten. Anwesend sein werden auch der Staatsminister für Kultur Bernd Neumann und der brandenburgische Wirtschaftsminister Junghanns.
Ich brauche Eure wichtigen Erfahrungsberichte, damit ich so umfassend wie möglich darüber berichten kann. Meine eigenen Erfahrungen spiegeln sicherlich nicht die Vielzahl der Probleme wider.
Weiterlesen →
Wir möchten Sie noch einmal ermutigen sich an der Forumsdiskussion zum Thema „Was erwarten Schauspieler von Agenturen?“ zu beteiligen.
Wir treffen uns in regelmäßigen Abständen mit schauspielnahen Verbänden, also auch den Agenturverbänden. Die Agenten interessieren sich sehr für die Erwarten der Schauspieler an Agenturen. Deshalb möchten wir ein Meinungsbild erstellen, was die Erwartungen, Hoffnungen und Wünsche denn genau sind. Selbstverständlich geben wir nicht Ihre Namen weiter!
Weiterlesen →
Anlässlich des 1-jährigen Geburtstages unseres jungen Verbandes haben wir während des Münchner Filmfestes 2007 zu einer Diskussionsveranstaltung mit dem Thema „Was leisten Schauspieler und können wir uns Schauspielerei noch leisten?“
Kollegen, aber auch Agenten, Caster und andere Interessierte eingeladen. Das Thema schien viele zu interessieren. Der Saal war mit 60 Besuchern jedenfalls voll.
Wie sieht unsere Arbeit aus? Was brauchen wir, um vernünftig arbeiten zu können?
Wie werden wir für unsere Arbeit bezahlt? Brauchen wir Mindestlöhne, oder regelt alles der Markt?
Weiterlesen →
|