Hochkarätige Unterstützung für den Bundesverband der Film- und Fernsehschauspieler
Berlin, 1. September 2010
Dem Bundesverband der Film- und Fernsehschauspieler (BFFS) ist es gelungen, einen der kenntnisreichsten Männer des Deutschen Fernsehens in den Beirat zu berufen. Prof. Dr. Jobst Plog wird in dieser Position dem BFFS-Vorstand beratend zur Seite stehen. „Der BFFS hat sich vor vier Jahren mit erfrischender Kreativität auf den Weg gemacht und einen solidarischen Ansatz für alle Schauspieler gefunden“, so Jobst Plog, „ich bin gern bereit, ihn mit meinen Erfahrungen und Kenntnissen zu unterstützen.“
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Mitgliederversammlung der Schauspieler votiert für Unabhängigkeit
Berlin, den 22. Februar 2010
Mit einstimmigem Beschluss verabschiedete die Mitgliederversammlung des Bundesverbandes der Film- und Fernsehschauspieler in Berlin die Tariffähigkeit des Verbandes. Dieses Votum versetzt den BFFS in die Lage, als Spitzenorganisation der in Deutschland tätigen Film- und Fernsehschauspieler künftig auch Verhandlungen zu tarifpolitischen Interessen der Schauspieler mit Produzenten und Sendern zu führen. Darüber hinaus entschied die Mitgliederversammlung mit großer Mehrheit die Wahrung der Unabhängigkeit des Verbandes. „Unser Anspruch muss sein: von Schauspielern für Schauspieler. Zur Durchsetzung unserer Interessen werden wir mit anderen Verbänden kooperieren, aber niemand kann unsere Interessen besser vertreten als wir selbst“, kommentierte Heinrich Schafmeister, Vorstandsmitglied des BFFS, die erfolgreiche Abstimmung.
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Liebe Kolleginnen und Kollegen,
die Berlinale 2010 mit all Ihren Festen, Galas und Parties steht kurz bevor.
In den letzten beiden Jahren haben auch wir, der Vorstand des BFFS, zu einer eigenen BFFS-Party eingeladen. Viele von Ihnen haben schon nachgefragt, wo sie sich zur diesjährigen Party anmelden können. Doch in diesem Jahr wird es leider keinen BFFS-Event zur Berlinale geben.
Der Grund ist denkbar einfach: Die Auswirkungen der Wirtschaftskrise lassen sich an der Sponsoringbereitschaft möglicher Kooperationspartner ablesen. Es standen uns zu wenig Sponsorengelder zur Verfügung, um eine angemessene Party zu veranstalten. Für die Finanzierung des Events einen nicht unerheblichen Anteil Ihrer Mitgliedsbeiträge zu verwenden, kam für uns jedoch nicht in Frage. Ihre Mitgliedsbeiträge müssen wir ausschließlich in unsere politische Lobby-Arbeit stecken und dürfen damit keine Feiern, so schön und inspirierend sie sind, finanzieren. Es gibt genug zu tun und wir nehmen Ihren Auftrag dabei sehr ernst. Wir hoffen auf Ihr Verständnis.
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BFFS zum Tarifabschluss für die Filmschaffenden
Berlin, 21.12.09
Nach fünf Verhandlungsrunden haben sich die Allianz der Produzenten und Verdi auf einen Tarifabschluss für die Filmschaffenden geeinigt. Darin festgelegt ist eine Maximalarbeitszeit für die Mitarbeiter hinter der Kamera von 13 Stunden am Tag und eine zweistufige Erhöhung der Tariflöhne ab Januar 2010 um 1,75 %, ab 2011 um 2%. Der BFFS weist darauf hin, dass die Gagen von Schauspielern und ihre speziellen Arbeitsbedingungen nicht Gegenstand der Verhandlungen waren und warnt im Interesse der Qualität vor der zunehmenden Verringerung von Budgets und Drehtagen für Filme, Reihen und Serien.
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Hof/Berlin, 2. November 2009
Auf Initiative des Verbandes der Agenturen (VdA) trafen sich im Rahmen der Hofer Filmtage 2009 vier Verbände aus den Bereichen Schauspiel, Agenturen und Casting. Gemeinsam wiesen sie auf die deutliche Verschlechterung der Arbeitsbedingungen für die Kreativen in der Filmwirtschaft hin, die vor allem durch das stete Zurückfahren von Produktionsbudgets, Drehtagen, Probenzeiten, Gagen, Dialogbereitschaft und Kreativität entstanden ist.
Ihr Arbeitsgespräch in Hof resümierten die Vorstände vom Verband der Agenturen (VdA), Bundesverband der Film- und Fernsehschauspieler (BFFS), Bundesverband Casting (BVC) und Verband deutscher Nachwuchs-Agenturen (VdNA) so: „Die Arbeitsbedingungen haben sich mittlerweile derart verschlechtert, das qualitätsvolle Arbeit und kreative Leistungen nicht nur erschwert, sondern teilweise unmöglich scheinen. Zudem bewirkt das Zusammenspiel von abnehmenden Produktionsbudgets, fallenden Gagen, verkürzten Drehzeiten bei gleichzeitigem Ansteigen von Drehvolumen und Arbeitszeit pro Drehtag für die überwiegende Mehrheit der Schauspieler in den letzten Jahren die Absenkung ihrer Einkommen um 50 %. Das ist existenzbedrohend und sucht in anderen Berufsgruppen seinesgleichen. Agenten, Casting Directors und Schauspieler sehen hier dringenden Handlungsbedarf gegen diese besorgniserregende Entwicklung und suchen den Dialog mit den Sendern und Produzenten“, so die VdA-Vorsitzende Antje Schlag.
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Auftaktveranstaltung zum Filmfest Hamburg 2009
Berlin, 23.09.2009
Der Bundesverband der Film- und Fernsehschauspieler e.V. (BFFS) initiiert zum Filmfest Hamburg 2009 eine neue Gesprächsreihe. Unter dem Leitthema „Wer will eigentlich noch zum Film? – Über das Selbstverständnis der Film- und Fernsehschaffenden“ diskutieren am 25. September namhafte Vertreter verschiedener Film- und Fernsehprofessionen. Weitere Veranstaltungen zu anderen Branchenevents werden folgen.
Die Förderung künstlerischer Qualität zählt zu den Hauptzielen des BFFS – und genau hier knüpft der Bundesverband mit der neuen Gesprächsreihe an. Ziel ist der fruchtbare Austausch zwischen den verschiedenen Filmschaffenden. „Produktionen werden einfach besser, wenn alle Beteiligten die Aufgaben, Herausforderungen, Sichtweisen und Bedürfnisse der jeweils anderen kennen und verstehen“, erläutert Julia Beerhold, Vorstand des BFFS.
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Soziale Benachteiligung von Schauspielern abgemildert
Bundestag verabschiedet Gesetzesänderung
Berlin, 19.06.2009
Nach langjährigen Forderungen und intensiven Bemühungen des Bundesverbandes der Film- und Fernsehschauspieler e.V. (BFFS) wurde heute im Deutschen Bundestag ein Änderungsgesetz zum Bezug von Arbeitslosengeld 1 verabschiedet. Die neue Regelung soll die soziale Benachteiligung von Schauspielern und anderen überwiegend kurz befristet Beschäftigten bei Arbeitslosigkeit endlich abmildern. Der BFFS bewertet die Entscheidung als einen wichtigen Schritt in die richtige Richtung und freut sich, dass seine Initiativen hier nun zu einem ersten Erfolg geführt haben. Gleichzeitig ist der Bundesverband zuversichtlich, dass notwendige Überprüfungen und Korrekturen in der nächsten Legislaturperiode vorgenommen werden.
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Öffentliche Anhörung im Deutschen Bundestag am 15. Juni 2009
Berlin, 16.06.2009
Der Bundesverband der Film- und Fernsehschauspieler e.V. (BFFS) bekräftigte am 15. Juni im Deutschen Bundestag seine Positionen zum Gesetzentwurf des 9. SGB III Änderungsgesetzes. In der öffentlichen Anhörung des Ausschusses für Arbeit und Soziales wurde BFFS-Vorstandsmitglied Thomas Schmuckert als Sachverständiger befragt. Er wies erneut auf notwendige Korrekturen am vorliegenden Gesetzentwurf hin, damit das Gesetz die Betroffenen wirklich erreicht. Mit dem diskutierten Vorschlag soll die soziale Benachteiligung von Kulturschaffenden, wie den Angestellten der Film- und Fernsehbranche und auch anderen kurz befristet Beschäftigten bei Arbeitslosigkeit beseitigt werden.
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Bundeskabinett verabschiedet Gesetzentwurf
Berlin, 20.05.2009
Die Initiative und die langen, intensiven Gespräche des Bundesverbands der Film- und Fernsehschauspieler e.V. (BFFS) mit den politisch Verantwortlichen haben sich ausgezahlt: Das Bundeskabinett hat heute einen Entwurf zum 9. SGB III Änderungsgesetz verabschiedet. Mit dem Gesetzentwurf soll die soziale Benachteiligung von Schauspielern und anderen überwiegend kurz befristet Beschäftigten bei Arbeitslosigkeit beseitigt werden. Der BFFS ist zuversichtlich und hofft, dass notwendige Korrekturen an dem Vorschlag nun in der anstehenden parlamentarischen Debatte vorgenommen werden.
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Pressemitteilung: Gesetzentwurf bedarf Anpassungen an die realen Berufswelten
Berlin, 27.04.2009
Die intensiven Bemühungen des Bundesverbandes der Film- und Fernsehschauspieler e. V. (BFFS) haben sich ausgezahlt: Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) hat mit Unterstützung des Bundesbeauftragten für Kultur und Medien einen Gesetzentwurf vorgelegt, durch den die erschwerten Bedingungen zum Arbeitslosengeldbezug für kurz befristet Beschäftigte, wie insbesondere Schauspieler, abgemildert werden. Demnach sollen künftig innerhalb der zweijährigen Rahmenfrist unter bestimmten Voraussetzungen ab sechs Monaten Gesamtbeschäftigungszeit Ansprüche auf Arbeitslosengeld 1 entstehen. Der BFFS bewertet den Vorschlag als Durchbruch und erste Maßnahme zu einer besseren sozialen Absicherung von Schauspielern. Bei den Bedingungen für den erleichterten Bezug von Arbeitslosengeld 1 sieht der Bundesverband jedoch Nachbesserungsbedarf.
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