Das Signal ist angekommen – mehr nicht

Das Engagement des BFFS hatte sich gelohnt: Der erste „Grundstein“ wurde gelegt, um den kurz befristet Beschäftigten, wie z. B. den Schauspielern, einen gerechteren Anspruch auf Arbeitslosengeld 1 zu gewährleisten. Dieses Gesetz ist seit dem 1. August 2009 in Kraft, gilt zunächst für 3 Jahre und muss in dieser Zeit auf seine Wirksamkeit überprüft werden. Darum wendet sich der BFFS mit seiner Zwischenbewertung der Reform an den Gesetzgeber und erinnert ihn daran, dass diese „Baustelle“ keineswegs erfolgreich abgeschlossen ist. Weiterlesen →

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Branchenhearing Filmwirtschaft am 12.03.09

Die Arbeit des Schauspielers am Set ist unsichtbar.
Was wir hinterher auf der Leinwand oder auf dem Bildschirm sehen, sind günstigstenfalls Menschen, die den Schauspieler vergessen machen. Je besser also die Arbeit des Schauspielers ist, desto weniger sieht man sie. Dieser Umstand führt leider oft zu dem Glauben, dass diese unsichtbare Arbeit des Schauspielers auch nicht existiere. Jahrelang wurden Schauspieler z. B. nur für die Drehtage sozialversichert, als ob sie nur einen Blick ins Drehbuch zu werfen brauchten und – schwupp – eine Figur vor die Kamera zaubern könnten. Diesem Umstand hat der vor zwei Jahren gegründete Schauspielerverband BFFS jetzt durch die gemeinsam mit dem Produzentenverband erarbeitete Feststellung der tatsächlich zu versichernden Arbeitszeit ein Ende gemacht.

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Stellungnahme zur öffentlichen Anhörung am 15. Juni 2009

Anpassungsregelung zum Bezug von Arbeitslosengeld I –
Entwurf eines Gesetzes der Bundesregierung zur Änderung des III. Sozialgesetzbuches

Berlin, 22.06.2009
Der Gesetzesentwurf zum 9. SGB III Änderungsgesetz stellt einen wichtigen Schritt für die soziale Sicherung überwiegend kurz befristet Beschäftigter im Fall der Beschäftigungslosigkeit dar. Gerade für die Künstler und Kulturschaffenden ist es ein entscheidendes, längst überfälliges Signal, Benachteiligungen bei den Voraussetzungen zum Bezug von Arbeitslosengeld I abmildern zu wollen – noch in dieser Legislaturperiode.

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„Arbeitslosengeld 1, die Erste“

Berlin, 20.05.2009

Endlich ist es soweit. Der Gesetzgeber hat sich entschlossen, eine der vielen Benachteiligungen der kurz befristet Beschäftigten ein wenig abzumildern. Heute stimmte das Kabinett dem 9. SGB III-Änderungsgesetz zu, so dass der Bundestag noch bis zum Ende der Legislaturperiode diese wichtige Weichenstellung verabschieden kann. Das Gesetz besagt: Kurz befristet Beschäftigte wie z. B. Film- und Fernsehschaffende können unter bestimmten Bedingungen schon nach einer 6-monatigen Anwartschaftszeit innerhalb der 2-jährigen Rahmenfrist Arbeitslosengeld 1 beanspruchen. Damit reagiert der Gesetzgeber auf die Ungerechtigkeit, dass Kulturschaffende zwar Höchstbeiträge in die Arbeitslosenversicherung einzahlen müssen, auf Grund ihrer kurzen zweckbefristeten Beschäftigungen aber die 12-monatige Anwartschaftszeit kaum erfüllen und den Arbeitslosengeld-1-Anspruch nicht erwerben können.

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Pressemitteilung: Schauspieler auf dem Weg aus der sozialen Benachteiligung

Bundeskabinett verabschiedet Gesetzentwurf
Berlin, 20.05.2009

Die Initiative und die langen, intensiven Gespräche des Bundesverbands der Film- und Fernsehschauspieler e.V. (BFFS) mit den politisch Verantwortlichen haben sich ausgezahlt: Das Bundeskabinett hat heute einen Entwurf zum 9. SGB III Änderungsgesetz verabschiedet. Mit dem Gesetzentwurf soll die soziale Benachteiligung von Schauspielern und anderen überwiegend kurz befristet Beschäftigten bei Arbeitslosigkeit beseitigt werden. Der BFFS ist zuversichtlich und hofft, dass notwendige Korrekturen an dem Vorschlag nun in der anstehenden parlamentarischen Debatte vorgenommen werden.

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Pressemitteilung: Soziale Absicherung von Schauspielern zum Greifen nah

Pressemitteilung: Gesetzentwurf bedarf Anpassungen an die realen Berufswelten
Berlin, 27.04.2009

Die intensiven Bemühungen des Bundesverbandes der Film- und Fernsehschauspieler e. V. (BFFS) haben sich ausgezahlt: Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) hat mit Unterstützung des Bundesbeauftragten für Kultur und Medien einen Gesetzentwurf vorgelegt, durch den die erschwerten Bedingungen zum Arbeitslosengeldbezug für kurz befristet Beschäftigte, wie insbesondere Schauspieler, abgemildert werden. Demnach sollen künftig innerhalb der zweijährigen Rahmenfrist unter bestimmten Voraussetzungen ab sechs Monaten Gesamtbeschäftigungszeit Ansprüche auf Arbeitslosengeld 1 entstehen. Der BFFS bewertet den Vorschlag als Durchbruch und erste Maßnahme zu einer besseren sozialen Absicherung von Schauspielern. Bei den Bedingungen für den erleichterten Bezug von Arbeitslosengeld 1 sieht der Bundesverband jedoch Nachbesserungsbedarf.

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Durchbruch bei unseren Verhandlungen zur Verbesserung des ALG 1 Bezuges

Die beharrlichen Bemühungen des BFFS für eine verbesserte Chance auf Arbeitslosengeld 1 im Fall der Beschäftigungslosigkeit haben sich gelohnt:

Nachdem das Bundeskulturministerium schon Vorschläge gemacht hat, wird nun auch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales einen eigenen Gesetzesentwurf vorlegen und zwar

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Pressemitteilung: Neuer Vorstand, wegweisende Kampagne und über 2.000 Partygäste

Pressemitteilung: Mitgliederversammlung und Party zur Berlinale voller Erfolg
Berlin, 16.02.2009

Erst die Arbeit, dann das Vergnügen: Der Bundesverband der Film- und Fernsehschauspieler (BFFS) hatte am 10. Februar zur Mitgliederversammlung geladen, auf der Julia Beerhold neu in den Vorstand gewählt wurde. Am Abend dann tanzten mehr als 2.000 Gäste bei „Imagine All The Actors”, der BFFS-Party zur Berlinale, bis in die frühen Morgenstunden. Höhepunkt der Veranstaltung war die Vorstellung der neuen Kampagne des Bundesverbands.

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Pressemitteilung: BFFS-Vorstand Heinrich Schafmeister im Gespräch

„Wir übernehmen Pflichten und fordern Rechte”
Berlin, 10.02.2009 

Spätestens durch seine Rolle des Erich Abraham Collin in Joseph Vilsmaiers Erfolgsfilm „Comedian Harmonists” wurde er einem Millionenpublikum bekannt: Heinrich Schafmeister zählt zu den beliebtesten Film- und Fernsehschauspielern in Deutschland. Als Vorstand der ersten Stunde des Bundesverbands der Film- und Fernsehschauspieler setzt sich Schafmeister seit April 2006 intensiv für die Interessen von Schauspielern in Deutschland ein. Im Interview spricht der 1957 als Sohn eines Sozialrichters geborene Schafmeister über die Bedeutung des BFFS.

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Pressemitteilung: BFFS im Gespräch mit Franz Müntefering

Thema der sozialen Absicherung ausgelotet
Berlin, 30.01.2009

Die Finanzkrise, die Bundestagswahl 2009 und die gegenwärtige Position der Sozialdemokratie in Deutschland – der SPDBundesvorsitzende Franz Müntefering lud am 26. Januar Schauspieler und andere Kulturschaffende zu einem informellen Austausch über aktuelle politische Themen ein. Der Bundesverband der Film- und Fernsehschauspieler (BFFS) nutzte den Termin, um auf den politischen Handlungsbedarf bei Regelungen zur sozialen Absicherung von Schauspielern hinzuweisen.

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