Es eilt!!! – Änderung beim Krankengeld – Stichtag 30.09.09

Seit dem 1. August gibt es wieder einen gesetzlichen Anspruch auf Krankengeld ab der 7. Woche oder dem 43. Tag nach ärztlicher Feststellung der Arbeitsunfähigkeit. Dazu muss eine Wahlerklärung schriftlich bei der jeweiligen Krankenkasse abgegeben werden.

Da uns bekannt geworden ist, dass viele Kollegen überhaupt keine Benachrichtigung von ihren Krankenkassen über diese Neuregelung bekommen haben, möchten wir einen kurzen Überblick über die Sachlage geben und dazu raten, sich schnellstens mit der jeweiligen Krankenkasse in Verbindung zu setzen.

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Pressemitteilung: Bundesinitiative schickt Kulturschaffende ins soziale Aus

Berlin, 17.09.2008

In einer Empfehlung zum Entwurf des 3. Mittelstandsentlastungsgesetzes haben die Bundesländer Baden-Württemberg, Brandenburg, Bremen, Hessen, Niedersachsen, Sachsen-Anhalt und Schleswig-Holstein die Abschaffung der Künstlersozialversicherung zum Zwecke des Bürokratieabbaus gefordert.

Dieses Ansinnen ist nicht nachvollziehbar, offensichtlich vorgeschoben und mit Nachdruck abzulehnen. Der Erkenntnis, als Abgabepflichtiger einer Beitragserhebung nicht mehr entkommen zu können, wird nun mit der Forderung nach Abschaffung der Künstlersozialversicherung begegnet. Denn mit der Novellierung des Künstlersozialversicherungsgesetzes im Jahr 2007 wurden die Abgabenerhebung und – Überprüfung der Zahlungen unter Abbau des bürokratischen Aufwandes verbessert. Eine flächendeckende systematische und höchst effektive Kontrolle der abgabepflichtigen Unternehmen erfolgt nun durch die deutsche Rentenversicherung, die im Rahmen ihrer allgemeinen Betriebsprüfungen die ordnungsgemäße Entrichtung der Künstlersozialabgabe mit überprüft.Die Wahrscheinlichkeit, dass sich Verwerter und abgabepflichtige Unternehmen im Sinne des Künstlersozialversicherungsgesetzes (KSVG) ihrer Abgabepflicht entziehen, ist damit entscheidend gesunken.

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Falsch sozialversichert? Wie helfe ich mir selbst?

Falsch sozialversichert? Wie helfe ich mir selbst?

Sind nur einzelne Drehtage sozialversichert? – Falsch!
Egal, ob Ihr für jeden Drehtag derselben Produktion einen extra Vertrag bekommen habt,
ob in Eurem Vertrag nur die einzelnen Drehtage drinstehen,
oder warum auch immer: Nur die Tage zu versichern, an denen letztendlich Eure Drehtage waren, ist falsch!
Richtig ist dagegen, all die Zeiten sozialzuversichern,
in denen Eure Drehtage produktionsbedingt hin und her geschoben wurden oder verschoben werden durften,
in denen Ihr Kostüm-, Masken-, Lese-, Vorproben, oder Regiebesprechungen etc. hattet,
in denen Ihr Euch vor und zwischen den Drehtagen vorbereiten musstet,
oder in denen Ihr sonst für die Produktion gearbeitet habt oder für sie „gebucht“ wurdet.
LEIDER IST DAS NICHT IMMER SO! Weil…

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Niemand fliegt im Rentenalter aus der gesetzlichen Krankenkasse

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

in letzter Zeit hören wir immer wieder von Mitgliedern die Aussage:

„Gesetzlich Versicherte müssen in der zweiten Lebensarbeitshälfte wenigstens 90% abhängig beschäftigt gewesen sein. Waren sie das nicht, fliegen sie mit erreichen des Rentenalters aus der gesetzlichen Krankenkasse!!!!  und müssen sich dann für teuer Geld privat versichern!! – kein Witz – !!!“

Das wäre ja auch wirklich nicht komisch. Stimmt aber auch nicht.

Niemand fliegt im Rentenalter aus der gesetzlichen Kasse.

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Sozialversicherungsrechtliche Situation der Film- und Fernsehschauspieler

an alle in der Politik die uns helfen wollen

Vorweg…

Ihrer Bitte, in einem Papier unsere Sozialversicherungsschwierigkeiten zu skizzieren, wollen wir gerne nachkommen.

Wir haben uns zunächst bemüht, ganz bewusst alle Problemherde aufzulisten – auch die, die vom Gesetzgeber nicht unmittelbar zu beeinflussen sind. So erhalten Sie ein Gesamtbild unserer Lage.

Im zweiten Teil möchten wir in der Reihenfolge ihrer Dringlichkeit Konzeptions- und Strategievorschläge unterbreiten, auf deren Grundlage mögliche Lösungen entwickelt werden können, um unsere kafkaesken Zustände auf dem Gebiet in den Griff zu bekommen.

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Was jetzt? Einige “Pfadfinder”-Gedanken für unseren neuen Bundesverband BFFS

1)   Wer sind wir, und wo wollen wir hin?

a)   Endlich haben wir unseren Bundesverband für Film– und Fernsehschauspieler gegründet, und wir haben ihn noch lange nicht in trockenen Tüchern, da quält man – quälen wir uns mit der Frage: „Was will der Verband denn erreichen? Was bringt der uns? Wofür zahle ich meinen Beitrag?“

Klar, wir kennen alle das Leid des Einzelkämpfers, haben oft und immer öfter erleben müssen, wie wir im Dschungel deutscher R egeln zwischen allen Stühlen landen, und in uns reifte irgend so ein Gefühl: „Wir gründen einen Verband, mit dem werden wir endlich ernst genommen und der vertritt unsere Interessen!“

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