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	<title>BFFS Themen Blog &#187; Pensionskasse</title>
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		<title>Stellungnahme des BFFS zum Gagendumping bei der sogenannten Nachwuchsförderung und Debütfilmen</title>
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		<pubDate>Thu, 22 Sep 2011 15:19:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>BFFS</dc:creator>
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		<description><![CDATA[ <p>Sender fordern. Und fördern? Zur unlauteren Nachwuchsförderung auf Kosten der Anderen</p> <p style="text-align: justify;">Die Kürzungen der Produktionsvolumina in allen fiktionalen Produktionsbereichen haben zu einem beispiellosen Gagendumping geführt. Die Einkünfte der Schauspieler sind in den letzten Jahren um bis zu 50 % gesunken. Ähnlich sieht es bei den anderen Filmschaffenden aus. Hinzu kommt, dass immer [...]


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<p><strong>Sender fordern. Und fördern?</strong><br />
<strong>Zur unlauteren Nachwuchsförderung auf Kosten der Anderen</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Die Kürzungen der Produktionsvolumina in allen fiktionalen Produktionsbereichen haben zu einem beispiellosen Gagendumping geführt. Die Einkünfte der Schauspieler sind in den letzten Jahren um bis zu 50 % gesunken. Ähnlich sieht es bei den anderen Filmschaffenden aus. Hinzu kommt, dass immer mehr Sender und Produktionsgesellschaften Beiträge in die Pensionskassen nicht mehr leisten wollen. Das Netz zur sozialen Absicherung und Vorsorge der kurz befristet beschäftigten Filmschaffenden wird immer löchriger. Diese Entwicklung erfüllt uns Filmschaffende mit größter Sorge.</p>
<p><span id="more-1855"></span></p>
<p style="text-align: justify;">In den letzten Jahren ist eine Schieflage bei der Entlohnung der Filmschaffenden entstanden, die inzwischen zu einer Umkehrung der Verhältnisse führt, die viele Filmschaffende gar nicht mehr als solche erkennen können, weil es für sie normal geworden ist, entweder für eine rein symbolische Gage oder gleich ganz umsonst zu arbeiten.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Rede ist von den sogenannten Nachwuchsproduktionen. Die öffentlich-rechtlichen Sender nennen sie „Kleines Fernsehspiel“ oder „Debüt im Ersten“. Ein frischgebackener Regisseur bekommt die Chance, seinen ersten abendfüllenden Spielfilm zu inszenieren, der dann in der Regel eine kleine Kinoauswertung und einen Sendeplatz spätabends erhält. Das Budget ist minimal, die Gagen ebenfalls. Und trotzdem arbeiten die meisten Filmschaffenden, auch namhafte Schauspieler, immer wieder in solchen Produktionen mit, sei es, weil sie ihnen die Möglichkeit bieten, sich jenseits des Quotendrucks auszuprobieren, sei es, weil sie sich noch gut an ihre eigene Zeit als Nachwuchstalent erinnern können.</p>
<p style="text-align: justify;">Bisher gehörte es aber zum guten Ton, dass die eingesparte Gage zurückgestellt, also im Fall einer weiteren Verwertung, Wiederholung, eines Verkaufs bzw. Erfolgs im Kino nachträglich ausbezahlt wurde. Schon das ist eine Schieflage, weil damit die Arbeitnehmer eigentlich zu Koproduzenten werden, ohne allerdings Entscheidungsbefugnis zu besitzen. Aber zumindest bedeutete diese Praxis das Eingeständnis, dass diese Art der „Nachwuchsförderung“ nicht legitim ist und nur notgedrungen geduldet wird. Inzwischen aber gibt es Bemühungen, selbst diese Selbstverständlichkeit abzuschaffen.</p>
<p style="text-align: justify;">Denn nun möchten auch Privatsender sich auf dem Gebiet der „Nachwuchsförderung“ profilieren. Anlässlich der FIRST STEPS Awards am 23. August 2011 forderte Joachim Kosack, SAT.1 Co-Geschäftsführer und Senior Vice President Deutsche Fiction der ProSiebenSat.1 TV, die Schauspieler auf, bei Debütfilmen, die in der Primetime laufen sollen, unter Verzicht des größten Teils ihres Gehalts mitzuspielen. Dass bei diesen Low-Budget-Filmen die Vergütung der anderen Filmschaffenden ebenfalls weit unter den Tariflohn gedrückt wird, versteht sich von selbst.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Großzügigkeit der Filmschaffenden, sich immer wieder für solche Nachwuchsproduktionen zur Verfügung zu stellen, die sie mit ihrer Nahezu-Gratisarbeitskraft mitfinanzieren, wird plötzlich öffentlich mit dem Argument eingefordert, dass der Privatsender sich „für den Nachwuchs“ engagiere und die Nachwuchsproduktion in der Primetime auszustrahlen gedenke, um den Nachwuchstalenten eine größere Öffentlichkeit zu ermöglichen. Damit hat die Schieflage einen Grad erreicht, bei dem man als Filmschaffender nicht mehr aufrecht stehen kann.</p>
<p style="text-align: justify;">Man stelle sich vor, Mercedes-Benz würde ankündigen, die Kosten für die Entwicklung eines neuen Elektroautos oder die Ausbildungskosten der Lehrlinge von den Gehältern der anderen Mitarbeiter abzuziehen. Diese absurde Vorstellung wird in der Filmbranche zum allabendlichen Standardprogramm mit der pikanten Note, dass die Filmschaffenden gefordert sind, ihre Gage zu opfern, während die Sender sich als Förderer feiern.</p>
<p style="text-align: justify;">Möglich ist diese Schieflage deswegen, weil sowohl Produzenten als auch Filmkreative ihren Beruf in der Regel aus Idealismus und Leidenschaft für den Film begonnen haben und im Zweifel immer ein Projekt lieber realisieren als verhindern wollen, egal zu welchem Preis. Der Unterschied zwischen den festangestellten Senderverantwortlichen und den kurz befristet beschäftigten Filmkreativen ist aber, dass Erstere für eine Nachwuchsproduktion nicht auf einen Teil ihres Gehaltes verzichten müssen, Letztere nun aber moralisch unter Druck setzen, dieses ihrerseits zu tun.</p>
<p style="text-align: justify;">In unserer Film- und Fernsehlandschaft, in der leider schon lange die Selbstverständlichkeiten anderer Branchen nicht mehr gelten, werden die Arbeitsverhältnisse und Arbeitsgesetze aber durch eine solche Ankündigung auf den Kopf gestellt. Es wird Zeit, dass der Umgang in der Filmbranche wieder den Regeln der Fairness und den existierenden Arbeitsgesetzen gehorcht.</p>
<p>der Vorstand des BFFS</p>
<p style="text-align: center;">Diese Stellungnahme unterstützen folgende Verbände:</p>
<p style="text-align: center;">Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft – ver.di<br />
Verband Deutscher Schauspieler Agenturen e.V. &#8211; VDSA<br />
Composers Club e.V. &#8211; CC<br />
Bundesvereinigung der Filmschaffenden-Verbände e.V.<br />
darunter unter anderem:<br />
Bundesverband Casting e.V. &#8211; BVC<br />
Bundesverband Kamera e.V. – BVK<br />
Bundesverband Filmschnitt Editor e.V. – BFS<br />
Berufsvereinigung Filmton e.V. – bvft<br />
Verband der Szenebildner, Filmarchitekten und Kostümbildner in Europa e.V. &#8211; SFK<br />
Verband Deutscher Tonmeister e.V. &#8211; VDT<br />
Bundesvereinigung Maskenbild e.V. &#8211; BVM<br />
Bundesverband deutscher Stuntleute e.V. &#8211; BvS<br />
Bundesverband Beleuchtung und Bühne e.V. &#8211; BVB<br />
Bundesverband der Fernsehkameraleute e. V. &#8211; BVFK<br />
Verband der Requisiteure &amp; Set Decorator e.V. &#8211; VdR/SD</p>
<p style="text-align: center;"> </p>

<div class="sociable">

<ul>
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		<title>Die Arbeit des Schauspielers am Set</title>
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		<pubDate>Thu, 12 Mar 2009 18:27:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Heinrich Schafmeister</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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</ol>]]></description>
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<p style="text-align: justify;"><strong>Anfang des Jahres 2009 haben einem Aufruf des Vorstands folgend viele BFFS-Mitglieder ihre Erfahrungen über die Situation und die Probleme der Schauspieler am Set zusammengetragen. Die zahlreichen und ausführlichen Berichte waren Grundlage für eine Rede, die der BFFS am 12.03.2009 im Rahmen des Branchenhearing der Bundesregierung halten durfte. Dieser Vortrag fasst die grundsätzlichen Positionen des BFFS zusammen.</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong><span id="more-1182"></span><strong>Beschreibung und Probleme</strong></strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Die Arbeit des Schauspielers am Set ist unsichtbar.</strong> Was wir hinterher auf der Leinwand oder auf dem Bildschirm sehen, sind günstigstenfalls Menschen, die den Schauspieler vergessen machen. Je besser also die Arbeit des Schauspielers ist, desto weniger sieht man sie. Dieser Umstand führt leider oft zu dem Glauben, dass diese unsichtbare Arbeit des Schauspielers auch gar nicht existiere. Jahrelang wurden Schauspieler z.B. nur für die Drehtage sozialversichert, als ob sie nur einen Blick ins Drehbuch zu werfen brauchten und &#8211; schwupp &#8211; eine Figur vor die Kamera zaubern könnten. Diesem Umstand hat der vor zwei Jahren gegründete Schauspielerverband BFFS jetzt durch die gemeinsam mit dem Produzentenverband erarbeitete Feststellung der tatsächlich zu versichernden Arbeitszeit, das die Rentenversicherung Bund in Zukunft zum Maßstab nehmen wird, ein Ende gemacht.</p>
<p style="text-align: justify;">Schauspielerinnen und Schauspieler arbeiten in einem Umfeld, in dem für immer weniger Geld immer höhere Qualität verlangt wird. Die Budgets für Filme stagnieren oder werden gekürzt. Für Schauspieler hat das folgende Konsequenzen: Da ihre Arbeit unsichtbar ist, und es ohnehin überall an Geld und damit an Zeit – nämlich Drehtagen – mangelt, <strong>wird ihre Arbeit immer weiter „ausgelagert“. Proben sind ohnehin schon Luxus, werden nicht bezahlt oder sozialvesichert</strong> und finden nur statt, wenn ein Regisseur sie vehement genug einfordert und mit Schauspielern arbeitet, die die Qualität ihrer Arbeit über ihren Widerwillen stellen sich selbst auszubeuten. Denn natürlich müssten Proben eigentlich bezahlt werden, da sie Teil des Prozes-ses sind, einen guten Film herzustellen. Am Theater ist das eine Selbstverständlichkeit.</p>
<p style="text-align: justify;">Jede Abteilung am Set nimmt ihre eigene Arbeit sehr wichtig. Das ist auch gut so, weil ein Film aus diesen vielen einzelnen Arbeitsschritten entsteht, und je besser diese Einzelleistungen sind, desto besser ist hinterher der Film. <strong>Die „Abteilung Schauspiel“ aber benötigt Ruhe und Konzentration</strong>, d.h., den totalen Stopp sämtlicher anderen Abteilungen. Die Abteilung Schauspiel muss alles das, was sichtbar am Set passiert, nämlich die Kreation einer neuen Welt, innerlich selbst nachvollziehen. Das kostet Zeit, die immer seltener dafür gewährt wird, weil die Abteilung Schauspiel unsichtbar arbeitet, am Set hoffnungslos in der Minderheit ist und deshalb jemanden benötigt, der diese Ruhe und Konzentration schafft, nämlich den Regisseur. Der hat aber in den allermeisten Fällen angesichts des ungeheuren Drucks, der auf ihm lastet, häufig nicht mehr die Macht dazu.</p>
<p><strong>Um ihre Arbeit machen zu können, braucht die Abteilung Schauspiel also Ruhe, Konzentration, Vorbereitungszeit, Probenzeit und die Unterstützung aller anderen Abteilungen</strong> – allen voran natürlich der Abteilung Regie.</p>
<p><strong>Um leben zu können dagegen, braucht die Abteilung Schauspiel, wie alle anderen Abteilungen auch, eine angemessene Vergütung.</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Jahrelang waren wir im Großen und Ganzen steigende Gagen und relativ entspannte materielle Verhältnisse gewohnt. Diese Zeiten sind vorbei. <strong>Nicht schleichend, sondern galoppierend verfallen derzeit die Gagen</strong>. Durch den Zwang zu immer billigeren Produktionen entsteht schlechte Qualität zu Dumpingpreisen mit Leuten von der Straße, die, da <strong>es keinen Schutz für die Berufsbezeichnung gibt</strong>, als Schauspieler bezeichnet werden. Auch Schauspielern sind gezwungen, unter ihrer Gage und unter ihrem Niveau zu arbeiten. Dadurch entsteht eine schleichende Verachtung für den ganzen Berufsstand.</p>
<p style="text-align: justify;">Es werden immer mehr <strong>„Sondergagen“</strong> vereinbart. Kaum einer bekommt noch seine Marktwert-Tagesgage. Selbst und gerade öffentlich-rechtliche Sender machen &#8220;Friss-oder-stirb&#8221;-Angebote mit Dumpinggagen um die 300 €.</p>
<p style="text-align: justify;">Unabhängige Produzenten sind froh, wenn sie überhaupt einmal einen Auftrag der öffentlich-rechtlichen Sender bekommen. Da die in der Regel an ihre hundertprozentigen Tochterfirmen gehen, können sich die Unabhängigen nicht leisten, andere Bedingungen zu fordern. Und die Tochterfirmen, die u.a. gegründet wurden, um die gerade selbst abgeschlossenen Tarifverträge zu umgehen, haben kein Interesse an anderen Bedingungen, weil sie sich nur begrenzt auf dem freien Markt behaupten müssen.</p>
<p style="text-align: justify;">Die meisten Kinofilme sind hierzulande Low-Budget Filme; <strong>Schauspieler arbeiten auf sogenannte Gagenrückstellung</strong>, das heißt entweder umsonst oder für einen Bruchteil ihrer Gage. <strong>Die rückgestellte Gage wird allerdings so gut wie nie ausbezahlt, weil Schauspieler ganz am Ende der Liste der Auszuzahlenden stehen</strong>, die im Erfolgsfall abgearbeitet wird. De facto werden Schauspieler damit zu Koproduzenten, weil sie mit dem rückgestellten Teil ihrer Gage den Film mitfinanzieren.</p>
<p style="text-align: justify;">In der gesamten freien Wirtschaft bröckelt derzeit der Glaube an die Selbstheilungskräfte des Marktes. Wir machen diese Erfahrung bereits eine ganze Weile: Die Gagen- und Qualitätsspirale nach unten wird sich nicht von selbst umdrehen, wie auch? Die öffentlich-rechtlichen Sender gehorchen ja keinen Marktgesetzen, unterwerfen sich ihnen aber, indem sie sich dem Quotendruck unterwerfen. Das führt aber andererseits nicht dazu, dass nach einem Quotenerfolg der nächste Film wieder höher budgetiert und mit mehr Zeit ausgestattet wird. <strong>Die Marktgesetze funktionieren hier also nur als Peitsche, nicht als Zuckerbrot</strong>.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Auch die Sparmaßnahmen am übrigen Personal hat direkten Einfluss auf die Qualität schauspielerischer Arbeit</strong>: Maskenbildner werden eingespart, Überstunden werden selbstverständlich nicht bezahlt, Arbeitsschutzgesetze werden inzwischen regelmäßig gebrochen.</p>
<p style="text-align: justify;">Nun einige Gedanken zur Vergütungsstruktur. Niemand wird bezweifeln, dass der Erfolg einer Serie, eines Films maßgeblich auch von den Schauspielern abhängt. Beim Misserfolg bekommen Schauspieler diesen Zusammenhang auch deutlich zu spüren, weil sie in einem solchen Fall so schnell nicht wieder in einer prominenten Rolle besetzt werden. Im Falle eines Erfolgs gibt es aber keine Belohnung für dieses Risiko. Es gibt i.d.R. keine Zusatzvergütung, egal, wie oft der Film, die Serie wiederholt und verkauft wird. Die vom Gesetzgeber geschaffenen „angemessenen Vergütungsregeln“ greifen in der Praxis nicht, weil die Kräfteverhältnisse zwischen Urlauber- und Leistungsschutzberechtigten auf der einen und den Verwertern auf der anderen Seite zu ungleich sind.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Es findet eine schleichenden Verabschiedung der meisten Produktionsgesellschaften und Sender aus der vorbildlichen Institution Pensionskasse statt</strong>. Selbst die öffentlich-rechtlichen Sender, die den weitaus größten Teil ihres Budgets für Pensionszahlungen der festen Mitarbeiter ausgeben, versuchen inzwischen, die Pensionskassen durch Koproduktionstricksereien mit Firmen zu umgehen, die nicht Mitglied in der Pensionskasse sind. Die jahrelang falsch gehandhabte Sozialversicherungspraxis für Schauspieler wird dazu führen, dass Schauspieler im Alter nur dann nicht in die Armut rutschen, wenn sie privat genügend vorgesorgt haben.</p>
<p style="text-align: justify;">Das wiederum wird bei der derzeitigen Gagenerosion den meisten nicht möglich sein. Wenn man sich jetzt noch vergegenwärtigt, dass bei einem der größten öffentlich-rechtlichen Sender z.B. nur etwa fünf Prozent des Gesamtbudgets für Produktionen, der Rest dagegen für Verwaltung und Mitarbeiterpensionen ausgegeben wird, dann kann man sich vorstellen, in welche Richtung die derzeitige Entwicklung zielt: Immer billigere Produktionen führen zu immer geringerem Einkommen der Produzierenden, die dadurch auch immer weniger für ihre Altersrücklagen übrig haben.</p>
<p style="text-align: justify;">Fazit: <strong>Schauspieler tun für einen guten Film fast alles und das auch noch umsonst</strong>. Das können sie aber nur eine Weile tun. Irgendwann müssen sie den Beruf wechseln.</p>
<p style="text-align: justify;">Um eine kontinuierliche Qualität zu garantieren, benötigen wir deshalb dringend eine neue Wertschätzung und Honorierung dieser Arbeit: mehr Zeit für Proben und mehr Konzentration am Set, eine angemessener Vergütung, die dem Umstand Sorge trägt, dass sich in diesem Beruf extreme Erfolgsphasen mit extremen Misserfolgsphasen abwechseln, eine gerechtere Honorierung der Leistungsschutzrechte und eine echte Teilhabe am sozialen Netz, z.B. die Chance auf Arbeitslosengeld 1.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Es ist Zeit für eine Qualitätsoffensive</strong> über eingefahrene oder scheinbare Grenzen hinweg, um Produktions- und Arbeitsbedingungen zu schaffen, die am Ende eines ermöglichen: einen guten Film. <strong>Denn Qualität ist langfristig das wichtigste Gut eines Prosperierenden Filmstandorts Deutschland</strong>.</p>
<p style="text-align: justify;">
<p><strong>Zusammenarbeit / Aufforderung:</strong></p>
<ul>
<li>Eine Qualitätsoffensive für bessere Produktions- und Arbeitsbedingungen, u.a.
<ul>
<li>eine höhere Wertschätzung der Schauspielarbeit bewirken</li>
<li>mehr Zeit für Proben und Konzentration am Set</li>
<li>eine angemessene und gerechte Honorierung der Schauspielerinnen und Schauspieler</li>
</ul>
</li>
</ul>
<p style="text-align: justify;">

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</ol></p>]]></content:encoded>
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		<title>Die Pensionskasse ist Steuerbefreit</title>
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		<pubDate>Thu, 10 Jan 2008 13:00:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>BFFS</dc:creator>
				<category><![CDATA[Private Vorsorge]]></category>
		<category><![CDATA[Pensionskasse]]></category>
		<category><![CDATA[Private Versicherung]]></category>

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		<description><![CDATA[ <p>Liebe Mitglieder,</p> <p>anbei möchten wir Euch eine kurze Information über die Pensionskasse für freie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der deutschen Rundfunkanstalten (Versicherungsvereine auf Gegenseitigkeit) geben.</p> <p>1. Was ist die Pensionskasse</p> <p>Die Pensionskasse bietet die Möglichkeit einer Alters- und Hinterbliebenenversorgung für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der deutschen Rundfunkanstalten. Sie wurde 1971 von ARD, ZDF und der Rundfunkfernsehunion [...]


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<li><a href='http://blog.bffs.de/2008/01/frohes-neues-jahr/' rel='bookmark' title='Frohes Neues Jahr'>Frohes Neues Jahr</a> <small> Liebe Mitglieder, im Namen des ganzen Vorstands wünschen wir euch von Herzen ein gesegnetes neues Jahr. Wir freuen uns auf viele spannende Impulse von euch, wie wir sie im vergangenen Jahr bereits erhalten haben. Auch werden wir mit Hoch- und Nachdruck weiter an den Themen Urheberrecht und Sozialversicherung arbeiten. Wir können euch in kürze [...]...</small></li>
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</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<p>Liebe Mitglieder,</p>
<p>anbei möchten wir Euch eine kurze Information über die Pensionskasse für freie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der deutschen Rundfunkanstalten (Versicherungsvereine auf Gegenseitigkeit) geben.</p>
<p><strong>1.  Was ist die Pensionskasse</strong></p>
<p>Die Pensionskasse bietet die Möglichkeit einer Alters- und Hinterbliebenenversorgung für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der deutschen Rundfunkanstalten. Sie wurde 1971 von ARD, ZDF und der Rundfunkfernsehunion im DGB, später IG Medien, gegründet.</p>
<p><span id="more-186"></span></p>
<p>Sie führt mehr als <a class="external-link-new-window" href="http://www.pensionskasse-rundfunk.de/PKnet/wuu_anstaltsmitglieder.aspx" target="_blank">11300  Mitglieder</a> und hat über 690 Millionen EUR angespart.</p>
<p><strong>2. Wie kann ich Mitglied  werden</strong></p>
<p>Es besteht die Möglichkeit Mitglied der Pensionskasse zu werden, wenn man entweder freier Mitarbeiter für Rundfunkanstalten, deren Tochtergesellschaften oder für Produktions-Gesellschaften, sei es als freier Mitarbeiter oder im Rahmen befristeter Verträge tätig ist. Voraussetzung ist, das 18. Lebensjahr erreicht, aber das 55. Lebensjahr noch nicht vollendet zu haben. Im Fall Ihrer Mitgliedschaft zahlt die Produktionsgesellschaft, die Anstaltsmitglied der Pensionskasse ist, einen Beitrag von 7 % zu den an Sie gezahlten Honoraren. Weiterhin zahlen Sie selbst 7 % aller Honorareinkünfte in die Pensionskasse. Dieser Beitrag kann auf Antrag auf 4 % ermäßigt werden.</p>
<p><strong>3. Allgemeine Steuerliche Vorteile  der Zahlungen </strong></p>
<ol>
<li>Sofern die Versorgungszusage vor dem 0.01.2005 geleistet wurde sind die Beiträge in die Pensionskasse in Höhe von 4 % der Beitragsbemessungsgrenze in der Rentenversicherung steuerfrei. § 3 Nr. 63 EStG</li>
<li>Möglichkeit des als Sonderausgabenabzug  nach § 10 Abs. 1 Nr. 2 Buchst. B EStG</li>
</ol>
<p><strong>4.  Nachzahlungen für 2007 </strong></p>
<p>Ihr habt jeweils die Möglichkeit unter folgende Bedingungen eine zusätzliche Zahlung für das Kalenderjahr  2007.</p>
<p><strong>Achtung diese Möglichkeit besteht  bis zum 25.01.2007 laut Auskunft der Pensionskasse </strong></p>
<p>Sofern die während der gesamten Versicherungszeit entrichteten Anstaltsbeiträge mindestens 7 % der Gesamtbeiträge, die für Euch (also Beiträge die sowohl von Euch als auch von den <a class="external-link-new-window" href="http://www.pensionskasse-rundfunk.de/PKnet/wuu_anstaltsmitglieder.aspx" target="_blank">Produktionsunternehmen</a>) abgeführt worden sind,  erreichen, können freiwillige Beiträge von 14 % der zweifachen Bemessungsgrenze in der gesetzlichen Rechversicherung für das vergangene Jahr eingezahlt werden. Der Höchstbeitrag liegt bei 17.640,00 EURO</p>
<p>Euren individuellen jeweiligen Nachzahlungsbetrag könnt ihr bei der Pensionskasse unter folgender Telefonnummer und Nennung eurer Mitgliedsnummer erfragt werden.</p>
<p>Pensionskasse für freie Mitarbeiterinnen  und Mitarbeiter der deutschen Rundfunkanstalten<br />
Bertramstrasse 8<br />
60320 Frankfurt am Main</p>
<p>Tel: +49 69 1553126<br />
Fax: +49 69 155 2853</p>
<p><a class="mail" href="javascript:linkTo_UnCryptMailto('ocknvq,rgpukqpumcuugBjt/qpnkpg0fg');">pensionskasse<img src="http://www.bffs.de/fileadmin/template/images/clear.gif" border="0" alt="_we_dont_like_spam_" width="1" height="1" />@<img src="http://www.bffs.de/fileadmin/template/images/clear.gif" border="0" alt="_we_dont_like_spam_" width="1" height="1" />hr-online<img src="http://www.bffs.de/fileadmin/template/images/clear.gif" border="0" alt="_we_dont_like_spam_" width="1" height="1" />.<img src="http://www.bffs.de/fileadmin/template/images/clear.gif" border="0" alt="_we_dont_like_spam_" width="1" height="1" />de</a><br />
<a class="external-link-new-window" href="http://www.pensionskasse-rundfunk.de/" target="_blank">www.pensionskasse-rundfunk.de</a></p>

<div class="sociable">

<ul>
	<li class="sociablefirst"><a rel="nofollow"  target="_blank" href="http://www.printfriendly.com/print?url=http%3A%2F%2Fblog.bffs.de%2F2008%2F01%2Fdie-pensionskasse-ist-steuerbefreit%2F&amp;partner=sociable" title="Print"><img src="http://blog.bffs.de/wp-content/plugins/sociable/images/printfriendly.png" title="Print" alt="Print" class="sociable-hovers" /></a></li>
	<li><a rel="nofollow"  target="_blank" href="mailto:?subject=Die%20Pensionskasse%20ist%20Steuerbefreit&amp;body=http%3A%2F%2Fblog.bffs.de%2F2008%2F01%2Fdie-pensionskasse-ist-steuerbefreit%2F" title="email"><img src="http://blog.bffs.de/wp-content/plugins/sociable/images/email_link.png" title="email" alt="email" class="sociable-hovers" /></a></li>
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